zum Hauptinhalt springen

Chris-Robert Berendt
FDP

Statement zu der Einführung einer Jugendstrategie BW

Chris Robert Berendt, FDP
Chris Robert Berendt

Die Jugendpolitik der FDP ist getragen von einem liberalen Menschenbild. Das stellt die Freiheit des Einzelnen in den Vordergrund. Jeder Einzelne wird mit seinen Eigenschaften und Stärken wertgeschätzt. Wir trauen Kindern und Jugendlichen zu, Schritt für Schritt Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Wir ermuntern sie, mutig ihre Fähigkeiten zu entwickeln und ihre Zukunft in die Hand zu nehmen.

Jugendliche über Politik aufzuklären und ihre Anliegen an die Politiker heranzutragen ist eine Grundvoraussetzung für die Stärkung des politischen Bewusstseins sowie der Bereitschaft sich für gesellschaftliche und soziale Belange einzusetzen. Das Engagement der jungen Menschen muss gefördert werden und Anerkennung finden. Jugendliche müssen aktiv in die Gestaltung jugendspezifischer Themen eingebunden werden und Gehör finden. Deshalb ist es mir besonders wichtig, ihre Eigeninitiative aufzugreifen und die Selbstorganisation der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Dazu zählen neben Aktionen und Projekten wie Schülerwahlen und Wahlen zur Schulkonferenz und zum Jugendgemeinderat bzw. -parlament auch die Begleitung der Öffentlichkeitsarbeit und die Unterstützung bei Problemen von Seiten der Politik. Kommunale Jugendarbeit, soziale Betreuung und jugendspezifische kulturelle Aktivitäten, aber auch Projekte der Sucht- und Gewaltprävention müssen unterstützt werden. Konkret bedeutet dies auch im Sinne der Generationengerechtigkeit, dass besonders Vereine, welche die Interessen der Kinder und Jugendlichen vertreten, finanziell gefördert werden müssen.

Sport hält Menschen in Bewegung. Deshalb möchte ich die ehrenamtlich Tätigen in Sportvereinen von unnötiger Bürokratie befreien, egal ob als Trainer, Betreuer oder in den Vereins- und Verbandsleitungen. Damit sie sich ganz auf die Kinder und Jugendlichen konzentrieren können.

Durch digitale Möglichkeiten können junge Menschen auch an die Demokratie herangeführt werden, indem sie bei den Entscheidungen der Gemeinderäte auf kommunaler Ebene durch Abstimmungen und Kommunikation per App in Entscheidungsfindungen einbezogen werden.

Was das Wahlalter betrifft, so stehe ich für das Wahlrecht ab 16 Jahren, da Jugendliche beispielsweise bereits ab 14 Jahren die eigene Religion frei bestimmen und strafrechtlich verantwortlich gemacht werden können. Jugendliche arbeiten teilweise schon, zahlen Steuern und Sozialabgaben und nehmen am Wirtschaftsleben teil. Die Mitgliedschaft in Parteien ist ab 16 Jahren möglich, um sich politisch einzusetzen. Daher ist es nur folgerichtig, dass sie auch bei Wahlen ihre politische Willensbildung ausdrücken dürfen. Sie werden durch die Folgen von politischen Weichenstellungen am stärksten getroffen und sollten früh mitentscheiden können. Für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen ist eine wirksame Umwelt- und Klimapolitik von besonderer Bedeutung. Daher setzt sich die FDP für ein System ein, das die CO2 Emission deckelt.

Fragen und Antworten

Du hast Fragen zum Statement von Chris-Robert Berend? Kein Problem. Schreibe uns deine Fragen direkt über dieses Formular. Alle beantworteten Fragen werden hier (selbstverständlich anonym) veröffentlicht.

Schreibe uns hier deine Frage(n)

* sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden.

Frage(n) jetzt absenden

Bei uns werden keine Kommentare toleriert, die gegen geltende Gesetze verstoßen!
So haben zum Beispiel Beleidigungen, Diskriminierung und Verleumdung auf dieser Seite keinen Platz. Die Redaktion moderiert die Kommentare gemäß der Regeln der Netiquette.